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 am: 01. September 2013, 23:06:07 
Begonnen von Bodvos - Letzter Beitrag von Bodvos
Titel:           Anam Cara
Autor:         O'Donohue, John
Umfang:    Ksrtoniert, 253 Seiten
Verlag:       DTV , 20. Aufl. (2012)
Sprache:   Deutsch
ISBN-10:   3-423-34639-6
ISBN-13:    978-3-423-34639-9

URL          Bookies.de

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Kommentar:

Anam Cara: Das Buch der keltischen Weisheit

John o´Donohue, studierter Philosoph und Theologe, befasst sich in seinem Werk "Anam Cara: Das Buch der keltischen Weisheit" auf altirische Mythen und philosophische Erkenntnisse die er in ihnen erkennen möchte oder in sie hineindeutet.Er nimmt hierbei starken Bezug auf das keltische Christentum und den irischen Katholizismus und auf das Konzept des Anam Kara, welches er modern umdeutet.

Ein "heidnisches" Buch ist Anam Cara somit in engerem Sinne nicht, auch wenn O´Donahue sich stark mit den Inhalten altirischer Scéls auseinandersetzt und immerwieder Beispiele bringt.Aus wissenschaftlicher Sicht -zumindest der eines Historikers- ist O´Donohues Vorgehensweise anachronistisch, bestenfalls naiv, aus philosophischer Hinsicht befasst sich O´Donahue mit Alltagsdingen die in der modernen Philosophie als Banalitäten gelten und sich weit jenseits von moderner philosophischer Empirik und Logik bewegen.

Trotzdem mögen O´Donohues simple Lebenstipps und Alltagsweiseheiten bei manchen Lesern auf Wohlwollen stossen und andererseits Möglichkeiten eröffnen die Sagen, welche aus einer anderen Zeit jenseits modernen Moralvorstellungen von Humanismus und Utilitarismus, stammen modern zu reinterpretieren und so Teile des archaischen irischen Heidemtums zu aktualisieren und seine unmenschlichen Elemente zu entfernen oder zumindest zu entschärfen.

Alles in allem ist Anam Cara ein Buch was eher keltische Traditionalisten anspricht als Menschen die sich ernsthaft mit keltischer Religion befassen.Andererseits mag seine Lektüre jedoch auch nicht schaden, da man mit O´Donohues Hilfe den keltischen Paganismus so einmal aus einem anderen Blickwinkel betrachten kann. -Samonios

Für mich ist das Buch Anam Cara (das ich auch besitze) nichts, was ich neben die seriösen Werke stellen würde.

Aber es ist ganz eigentümlich: Als ich einmal in Baumes les Messieurs, einem freundlichen kleinen Ort im französischen Jura in der Kirche des Klosters stand (eine verkleinerte Ausgabe von "Im Namen der Rose"), da musste ich sehr intensiv darüber nachdenken, welch missbräuchliche Form von Anam Cara die Ohrenbeichte wohl sein mag. Eine leise, aber sehr vernehmliche Stimme in mir sagte: "Anam Cara ist etwas sehr wertvolles, wenn Du es ehrenvoll mit einem Bruder oder einer Schwester Deiner Seele praktizierst. Die Ohrenbeichte ist dagegen das absolute Gegenteil. Hüte Dich vor Letzterer." Das war für mich ein nachhaltiges Erlebnis.
Der Autor mag ein seltsamer Vogel sein. Für dieses Erlebnis bin und bleibe ich ihm dankbar.

Sucher

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 am: 01. September 2013, 22:58:36 
Begonnen von Bodvos - Letzter Beitrag von Bodvos
Titel:           BLACKOUT - Morgen ist es zu spät
Autor:         Elsberg, Marc
Umfang:    Broschiert,116 Seiten
Verlag:      Weltbild (1995)
Sprache:   Deutsch
ISBN-10:   3896040111
ISBN-13:   978-3896040114

URL          Bookies.de

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 3 
 am: 01. September 2013, 22:55:46 
Begonnen von Bodvos - Letzter Beitrag von Bodvos
Titel:          Das Buch der Eroberungen
Autor:        Jim Fitzpatrick
Umfang:    Broschiert,116 Seiten
Verlag:      Weltbild (1995)
Sprache:   Deutsch
ISBN-10:   3896040111
ISBN-13:   978-3896040114


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 4 
 am: 11. Mai 2013, 18:11:04 
Begonnen von Bodvos - Letzter Beitrag von Bodvos
Sucher wurde heute auf eigenen Wunsch gelöscht.

 5 
 am: 10. März 2013, 19:52:28 
Begonnen von Bodvos - Letzter Beitrag von Bodvos
Zitat
Druidenopfer in Anatolien

Verstümmelte Skelette belegen, dass die Galater einst Kelten waren

    Von: Ivo Marusczyk
    10.01.2002 - 13:00 Uhr

Geköpft, erhängt, stranguliert: Die Skelette, die Archäologen in Gordion, etwa 100 Kilometer südwestlich der türkischen Hauptstadt Ankara, fanden, tragen Spuren eines grausamen Todes. Sie waren so zugerichtet, dass der Verdacht der Forscher sich schnell gegen Barbaren aus dem fernen Europa richtete: Die Knochen sind der erste Beweis für keltische Menschenopfer im antiken Kleinasien.

Kelten in der Türkei? Zahlreiche Quellen berichten von keltischer Besiedlung in Anatolien. Im 3. Jahrhundert vor Christus zogen demnach keltische Stämme auf den Balkan, fielen in Mazedonien ein, plünderten unter anderem das Heiligtum von Delphi. König Nikomedes von Bithynien heuerte 278 vor Christus 20 000 keltische Söldner an. Sie kamen mit 2000 Wagen, brachten Frauen und Kinder mit, und viele von ihnen ließen sich in der alten phrygischen Königsstadt Gordion nieder.

Allerdings hatten die Archäologen trotz solcher Berichte bisher keine eindeutigen Spuren der keltischen Präsenz gefunden. Nur magere Indizien lagen vor, eine Scherbe mit dem keltischen Namen Kant(x)uix und die Figur einer doppelgesichtigen Gottheit. "Es gab kein Fundstück, das man als eindeutig keltisch vorzeigen konnte. Manche dachten schon, die Quellen führen uns in die Irre", sagt der Archäologe Keith DeVries, der lange Zeit das Gordion-Projekt leitete. Doch neuere Funde aus der Königsstadt zeugen nun von einer Kultstätte, an der keltische Tier- und Menschenopfer stattfanden. Im Magazin Archaeology beschreibt die Anthropologin Mary Voigt vom College of William and Mary in Williamsburg in Virginia ihre dreijährigen Grabungen. Die Fachwelt ist sich einig: Alles deutet auf keltische Opferriten hin. Offenbar gab es eine größere Besiedlung durch Kelten, die auch in der anatolischen Diaspora ihre blutigen Traditionen pflegten.

Die kleinasisatischen Kelten nannten sich selbst Galatai - später adressierte der Apostels Paulus den Galaterbrief an sie. Schon bei ihrer Ankunft in Kleinasien waren sie wohl weitgehend hellenisiert. Römische Geschichtsschreiber wie Livius bezeichnen sie als Gallo-Griechen. Das macht es schwer, klare Beweise für ihre Präsenz in der Türkei zu finden. Ihre Keramiken und Haushaltsgegenstände entsprechen griechischem Stil. "Wir wussten, dass sie in Gordion waren, aber nichts Definitives über ihr Leben", sagt Voigt.

Menschenopfer waren weder bei den Griechen noch bei anderen eingeborenen Völkern Kleinasiens üblich. Dagegen sind von den Galatern grausige Opferpraktiken überliefert. "Um die Götter gnädig zu stimmen, schlachten sie vor dem Kampf eigene Frauen und Kinder, um den Göttern zu danken, opfern sie nach dem Sieg die Gefangenen", zitiert der Berliner Historiker Alexander Demandt antike Geschichtsschreiber. Keltische Druiden sagten aus den Zuckungen der Sterbenden die Zukunft voraus.

Die Funde aus Gordion passen zu diesen Beschreibungen. Offenbar gingen die Kelten in Anatolien ebenso rabiat zu Werke wie in der westeuropäischen Heimat. Der Klagenfurter Keltenexperte Karl Strobel sagt: "Die Parallelen zu Nordfrankreich sind offensichtlich." Dort, bei dem Städtchen Ribemont-sur-Ancre, wurden Kultplätze mit den Gebeinen von über tausend geopferten Jugendlichen entdeckt. Vor allem die Parallelen zur französischen Opferstätte überzeugten die Ausgräber, dass auch in Gordion die Spuren keltischer Menschenopfer vorliegen. Strobel kennt den Ausgrabungsort und klagt, die Amerikaner hätten zunächst ratlos vor dem "seltsamen Grab" gestanden. Seine These, es handle sich um eine keltische Opferstätte, hätten sie dann aufgegriffen. "Offensichtlich wurde ein heiliger Bezirk gefunden, in dem Menschen- und Tieropfer in derselben Zeit stattfanden wie in Europa", sagt Strobel.

"Es war ziemlich gruselig", berichtet Mary Voigt. In der Unterstadt gruben die Archäologen Teile von mindestens 16 Skeletten aus - darunter die dreier Kinder. Die Schädel fehlen teilweise oder wurden vertauscht. Die Menschen wurden offenbar enthauptet, erhängt oder erdrosselt. Die Toten waren nicht begraben worden, sondern lagen auf Freiflächen innerhalb der Stadtmauern: Fraßspuren beweisen, dass Fleischfresser die Knochen abnagten - bis irgendwann eine Ziegelmauer brach und die Opferstätte unter Schlamm verschüttet wurde.

Bei ihren Nachforschungen stießen die US-Forscher auf ein weiteres grausiges Detail: In einem Schädel fanden sich Holzspuren - vermutlich wurde der Kopf auf einer Stange zur Schau gestellt. "Die Behandlung der Skelette hatte mit Ritualpraktiken zu tun", sagt Voigt. "Sie begannen in 3. Jahrhundert vor Christus und zeugen von der keltischen Tradition in Gordion." An anderer Stelle fanden Voigts Mitarbeiter zwischen Tausenden von Tierknochen die Überreste eines Mannes, einer Frau und eines achtjährigen Kindes. Am Alter der Tiere lässt sich ablesen, dass sie im Herbst getötet wurden, der Jahreszeit, in der die Kelten Samhain feierten, den Vorgänger des Gruselfests Halloween. Auch hier sind die Skelette unvollständig. "Es sieht so aus, als hätte man die fleischigsten Stücke aussortiert", sagt Voigt. Kannibalismus?

Die Forscherin zögert. "Es könnte sein."

Sicher ist: Die Galater hielten trotz Hellenisierung, römischer Einflüsse und Christianisierung an ihren Traditionen fest. Um 400 nach Christus, 700 Jahre nach Ankunft ihrer Vorfahren, verstand der Kirchenvater Hieronymus sich prächtig mit ihnen: Ihre Sprache ähnelte noch immer keltischen Dialekten, die Hieronymus im Raum Trier gelernt hatte.

    Quelle: DIE ZEIT, 03/2002
    Adresse: http://www.zeit.de/2002/03/Druidenopfer_in_Anatolien/komplettansicht

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 am: 20. Februar 2013, 18:44:32 
Begonnen von Bodvos - Letzter Beitrag von Bodvos
Hallo.

In diesem Artikel-Thread werden wir über laufende Änderungen im Forum informieren. Alles was sich am Forum verändert kann hier nachgelesen und nachvollzogen werden.

Derzeit sind ist die Forumsstruktur im Umbau und sieht daher vielleicht ein wenig unlogisch oder ungewohnt aus, das wird sich aber mit der Zeit geben.

Im Bereich "Fragen und Probleme" Könnt ihr bei Problemen um Hilfe bitten.

Im Bereich "Tavern - The golden Harp" könnt ihr euch weiterhin unterhalten, dieser Bereich ist nur für angemeldete User einsehbar.

Über weitere Entwicklungen halten wir euch gerne auf dem Laufendem.

Bodvos

 7 
 am: 07. Februar 2013, 23:09:47 
Begonnen von Lysanca - Letzter Beitrag von Lysanca
Liebe Foren-Mitglieder,

Seit Anfang der Woche steht fest, dass das Celtoi.net geschlossen wird. Leider sind die Informationen über diesen Beschluss nicht auf die eigentlich geplante und richtige Art und Weise kommuniziert worden. Mit diesem Posting kommt das Moderationsteam dieser Verpflichtung nach. Uns persönlich tut es Leid, dass durch die Ereignisse unter den Mitgliedern des Forums so viel Verwirrung entstanden ist und so viele offene Fragen. Wir entschuldigen uns dafür und hoffen, die entsprechenden Punkte hiermit klären zu können.

Die Entscheidung, das Forum zu schließen unterlag und unterliegt weiterhin den Administratoren Bodvos und Mooni und ist unverrückbar. Der Grund für die Schließung des Forums ist die dauerhafte Belastung des Privathaushaltes, welche für die beiden nicht mehr tragbar war. Wir bitten daher trotz des Ärgers vieler Einzelner und natürlich auch der Trauer um das, was wir uns hier gemeinsam aufgebaut haben, um euren Respekt vor dieser Entscheidung. Denn eine Gemeinschaft für keltischen Rekonstruktionalismus, in der wir alle uns befinden hat ihre Betonung nicht nur auf dem Begriff CR, sondern auch auf dem Wort Gemeinschaft. Und in einer solchen sollten wir auch das Wohl Einzelner wichtig nehmen, besonders das Wohl der beiden Menschen, die hier so viele Jahre lang so vieles geleistet haben.

 Dieses Forum hier wird – für jene, welche sich diese Frage gestellt haben – deshalb nicht an einen anderen Administrator übergeben, weil dieser Zugriff auf die komplette Datenbank erhalten würde. Eine Datenbank, die auch und besonders so sensible Daten enthält wie die privaten Nachrichten aller User. Aufgrund dessen wird sie in Bodvos' Händen verbleiben und das Forum in Archivform einsehbar gemacht, wobei Unterforen, die momentan nicht für alle User und Gäste einsehbar sind, auch nach der Archivierung nicht öffentlich zugänglich sein werden.
 
Das bedeutet allerdings nicht das Ende der Welt und auch nicht das Ende von celtic recon. Im Gegenteil. Durch die Existenz des Celtoi e.V. besteht nun die Möglichkeit, ein Diskussionsforum in die Hände eben des Vereins zu geben, in welchem die Verantwortung von dem Vorstand und den Mitgliedern gemeinsam getragen werden kann. AnamDobhrain hat euch bereits auf die Entstehung eines neuen Forums aufmerksam gemacht und die Seite entsprechend verlinkt. Seht diesen strukturellen Neubeginn also als Chance, die gute Arbeit der letzten Jahre mit verstärktem Engagement in dem neuen Vereins-Forum weiter zu führen. Jeder von euch ist eingeladen, sich an dieser Arbeit zu beteiligen, man muss dazu wie gesagt auch kein Vereinsmitglied sein oder werden. Deshalb können und sollen auch die Projekte und AGs unter der neuen Adresse fortgeführt werden. Ebenso wird die Celtoipedia dorthin transferiert werden, sodass der Zugriff bestehen bleibt und dieses gute Projekt weiterhin wachsen kann.

Das Celtoi.net wird, sobald der Vorstand des Celtoi e.V. Bodvos die Rückmeldung erteilt, dass das neue Forum betriebsbereit ist, mit einer Frist von neun Tagen geschlossen. Die Bilder aus der Gallerie werden nicht öffentlich gesondert archiviert. Löschungswünsche von Bildern könnt ihr per pn an Bodvos stellen.

Wir hoffen, mit diesem Posting eure Fragen beantwortet zu haben. Falls ihr jedoch noch Nachfragen zur Durchführung des Transfers in das neue Forum habt, könnt ihr euch selbstverständlich an das Moderationsteam bzw. an die Administratoren des Celtoi.org wenden. Bis dahin bleibt nun nichts mehr, als euch im Namen des Wächterteams für die Zusammenarbeit der letzten Jahre und auch die gute Zeit sowohl hier im Forum als auch auf den Treffen zu danken. Ohne euch wäre das Forum nicht das, was es über all die Zeit sein konnte.

Lysanca
Im Namen der Moderation des Celtoi.net

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 am: 07. Februar 2013, 18:11:36 
Begonnen von Vailos - Letzter Beitrag von lugh
Besonders interessant finde ich die These, dass viele Neuheiden sich ihrem Glauben vom traditionellen (christlichen) Standpunkt nähern.

Gut auf den Punkt gebracht; genauso geht es mir. Auf diesem Gleis laufe ich noch immer und finde die entscheidende Weiche nicht oder habe sie bisher übersehen.

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 am: 07. Februar 2013, 11:17:30 
Begonnen von verdandi - Letzter Beitrag von Werdandi
Weisst du was, ich habe hier einen zerlegten Wagen zu stehen. Ein Bollerwagen, ich weiss nicht ob du sowas kennst. Der ist handgemacht.Aus Holz, mit Holzrädern..der stammt noch aus der Zeit,als die Leute hamstern gehen mussten, die aus der Stadt. Er ist ,für seie Klasse recht groß,für Nerthus wohl eher etwas klein,aber den kannich ja als Model verwenden.
Danke, Sami ,das ist eine extrem gute Idee  *hug*
Manchmal braucht es eben den Stubser (wahlweise den Sturm) damit etwas Neues entsteht.

 10 
 am: 07. Februar 2013, 06:06:16 
Begonnen von verdandi - Letzter Beitrag von Samonios
Das wäre mal ein Projekt, ein neuer Nerthuswagen!

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